Ich & Morbus Crohn
Morbus Crohn: Ein Blick auf die Diagnose und das Leben damit
Morbus Crohn – nicht gerade ein Begriff, den man täglich verwendet, oder? Ich meine, wer hat schon Lust, über entzündliche Darmerkrankungen zu plaudern? Aber hey, lassen wir die trockene Medizin beiseite und schauen uns mal an, was es mit dieser Erkrankung auf sich hat, besonders wenn man 2017 die Diagnose erhalten hat und seitdem chronisch krank ist.
Was ist Morbus Crohn?
Im Grunde genommen handelt es sich bei Morbus Crohn um eine chronische Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Das kann überall entlang des Verdauungstrakts passieren – von der Mundhöhle bis zum After. Die genauen Ursachen sind nicht wirklich klar, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen Faktoren, dem Immunsystem und Umwelteinflüssen eine Rolle spielt. Ja, das klingt nach einem Puzzle, das man nie ganz zusammenbekommt.
Die Diagnose: Ein Schock, aber auch ein Neuanfang
Als ich 2017 die Diagnose erhielt, war das wie ein Schlag ins Gesicht. Plötzlich wusste ich, dass ich mit etwas zu kämpfen hatte, das ich vorher nicht einmal richtig kannte. Die Symptome – Bauchschmerzen, Durchfall, Gewichtsverlust – waren zwar lästig, aber sie musste ich jetzt für immer akzeptieren. Irgendwie komisch, oder? Als ob man einen neuen Mitbewohner hat, der nie wieder auszieht.
Aber auch wenn die Diagnose beängstigend war, öffnete sie gleichzeitig Türen zu einem besseren Verständnis meines Körpers. Ich fing an, mich intensiver mit meiner Gesundheit auseinanderzusetzen. Was kann ich essen? Was sollte ich vermeiden? Da kommen plötzlich Gedanken wie „Sind glutenfreie Produkte wirklich so toll?“ oder „Wie viel Joghurt sind zu viel probiotische Bakterien?“
Der Alltag mit Morbus Crohn
Ein chronisches Krankheitsleben bedeutet nicht nur Arztbesuche und Medikamente. Es ist auch ein ständiger Balanceakt. Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören – manchmal hat man einfach Tage, an denen man einen Gang runterschalten muss. Und ja, manchmal ist es frustrierend, wenn man beim Essen abwägen muss, ob das Stück Pizza mir das Chaos im Magen wert ist. Spoiler: Oft leider nicht.
Aber es gibt auch Lichtblicke! Ich habe viele neue Möglichkeiten gefunden, um mich gesund zu ernähren und aktiv zu bleiben. Und das Beste daran? Ich bin nicht allein! Es gibt viele Communities und Unterstützungsgruppen, die sich mit Morbus Crohn beschäftigen. Es ist großartig zu wissen, dass es Menschen gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und bereit sind, ihre Tipps und Tricks zu teilen.
Fazit
Klar, Morbus Crohn ist kein Zuckerschlecken, und es ist definitiv eine Herausforderung. Aber ich habe auch gelernt, dass man in solchen Situationen wachsen kann. Es geht darum, eine neue Perspektive auf die eigene Gesundheit zu entwickeln und vielleicht ein wenig kreativer mit dem eigenen Essen umzugehen. Wer hätte gedacht, dass Brokkoli und Quinoa irgendwann meine besten Freunde werden könnten?
Das Leben mit Morbus Crohn mag chronisch sein, aber es ist auch ein Abenteuer, auf das ich mich eingelassen habe. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich beim nächsten Arztbesuch ja auch ein neues supergesundes Rezept. Bis dahin heißt es: Immer optimistisch bleiben und das Beste aus jedem Tag machen!
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BildQuelle:flickr, Text- )KI generiert) |